Wie sich Rocky seinen ersten Saisonsieg erkämpfte
21. Juli 2019

Mike Rockenfeller hat den zehnten Lauf der DTM in Assen gewonnen und stand damit zum dritten Mal 2019 auf dem Treppchen. Wir erklären, was für diesen Triumph nötig war:

Eine vielversprechende Ausgangslage: Mit dem dritten Platz im Qualifying brachte sich Rocky in eine gute Position für den Kampf um die Spitzenplätze. Bereits beim Start gelang es ihm, an Markenkollege Jonathan Aberdein vorbeizugehen.

Einen eisernen Willen: In einem spannenden Rennen trugen vor allem Rockenfeller, Marco Wittmann und René Rast zur Unterhaltung der Zuschauer bei. Im Kampf der drei DTM-Champions bewies der Audi-Pilot Kampfgeist und begeisterte die Fans mit starken Rad-an-Rad-Duellen.

Eine clevere Strategie: Trockene Streckenverhältnisse und keine Safety-Car-Phasen – zwei Gründe, weshalb nahezu das gesamte Fahrerfeld auf späte Boxenstopps setzte. So auch die Crew der #99. Der schnelle TT Circuit Assen und die harten Zweikämpfe auf der Strecke forderten den Reifen einiges ab. Das perfekte Reifenmanagement von Rocky war am Ende der Schlüssel zum Sieg.

Ein starkes Team: Schnelle Boxenstopps sind ein wichtiger Baustein eines jeden DTM-Rennens. Dass die Crew des Audi Sport Team Phoenix darin beinahe unschlagbar ist, beweist sie regelmäßig. Am Samstag durfte die Crew wieder einmal den Best Pit Stop Award entgegennehmen. Und auch im Rennen machte das Team mit seiner Strategie und den Stopps alles richtig.

Eine gut gefüllte Tribüne: Eine Sache fiel auf dem TT Circuit Assen sofort ins Auge – das Fahrerlager war mit Fans vollgepackt. Und auch auf den Tribünen sorgten die zahlreiche Zuschauer für Stimmung. Vor einer solchen Kulisse macht Gewinnen noch mehr Spaß!

Eine Liebe zu den Niederlanden: Dass Rocky in Zandvoort immer schnell ist, ist bekannt. An der Nordseeküste feierte der 35-Jährige seinen DTM-Titel 2013, holte seinen ersten DTM-Sieg und stand zuletzt 2017 ganz oben auf dem Treppchen. Mit dem Sieg in Assen bewies Rocky nun, dass diese Erfolgssträhne nicht allein auf den Dünenkurs beschränkt ist.

Einen starken Teamkollegen: Denn auch Loïc Duval hätte sich diesen Triumph mehr als verdient. Der 37-Jährige knöpfte an seine starke Vorstellung der vorherigen Rennwochenenden an und glänzte auch in Assen mit einer starken Pace. Für ein Top-Ergebnis fehlte dem Franzosen letztendlich das nötige Quäntchen Glück.

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