VLN 8: Unsere Erkenntnisse zum Rennen
6. Oktober 2018

Zwei stark besetzte Fahrzeuge am Start, im Ziel aber nur ein achter Platz. Auch wenn der vorletzte Lauf des Jahres nicht viel Zählbares lieferte, gab es dennoch viel Vorzeigbares bei Phoenix Racing.

Was uns der 50. ADAC Barbarossapreis zeigte:

Dass unsere Junioren auf der Nordschleife richtig schnell sind! Max Hofer und Oscar Tunjo teilten sich erstmals das Steuer mit dem Schweizer Kris Richard. Nach einer starken Vorstellung im Zeittraining durfte das Trio aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen.

Dass die Nordschleife jeden noch so kleinen Fehler bitter bestraft. Beim Überholen eines langsameren Fahrzeugs verlor Hofer am Samstagmorgen die Kontrolle über seinen Audi R8 LMS GT3 und schlug in die Streckenbegrenzung ein.

Dass die Crew von Phoenix Racing Unmögliches möglich macht. Nach dem Unfall blieb nur eine Stunde Zeit, um das Fahrzeug für den Rennstart wieder flott zu machen. Weil jeder Handgriff saß und bis zum letzten Moment geschraubt, gehämmert und geklebt wurde, war der Start überhaupt möglich. Der Mannschaft gelang dabei eine Punktlandung: Als die Boxenampel auf rot schaltete, rollte der Audi über die Linie. Vielen Dank für den tollen Einsatz und das perfekte Timing, Jungs!

Dass Vincent Kolb und Frank Stippler einen ebenso großen Kampfgeist bewiesen. Nach einem unverschuldeten Dreher in der Startphase fiel „Stippi“ weit zurück. Das eingespielte Duo ließ sich jedoch nicht entmutigen und kämpfte sich wieder nach vorn. Die Aufholjagd der beiden endete schließlich mit Platz acht – den Umständen entsprechend – versöhnlich.

Dass ihre Teamkollegen Max Hofer, Kris Richard und Oscar Tunjo ebenfalls einen versöhnlichen Rennausgang verdient hätten. Nicht zuletzt wegen Oscar Tunjo, der bei seinem erstem GT3-Einsatz auf der Nordschleife eine bärenstarke Vorstellung in der Anfangsphase zeigte. Eine unverschuldete Kollision bremste den Kolumbianer jedoch aus und beendete das Rennen der Startnummer 9 vorzeitig.

Dass wir noch eine Rechnung offen haben! „Der achte Saisonlauf war das Rennen der vergebenen Chancen. Nun wollen wir beim Finale noch einmal alles geben, um mit einem Top-Resultat in die Winterpause zu gehen“, so Ernst Moser.

Zurück

20. Oktober 2018
Sechster Platz im starken GT3-Feld
Mehr
18. Oktober 2018
Saisonabschluss vor der Haustür
Mehr
14. Oktober 2018
Keine Zähler beim Finale
Mehr