Top-5-Resultat beim Finale der GT4 European Series
1. September 2019

Während es für die Blancpain GT World Challenge Europe am kommenden Wochenende zum Finale nach Budapest geht, war der Nürburgring für die GT4 European Series die letzte Station im Kalender. Nach einer durchwachsenen Saison mit zahlreichen Rückschlägen war das Ziel von Nicolaj Møller Madsen und Cédric Freiburghaus, zum Abschluss ein Top-Ergebnis einzufahren.

Im Samstagslauf gelang dem Duo dies mit Rang vier eindrucksvoll. Nach einem guten Start und einem fehlerfreien ersten Stint von Freiburghaus knüpfte Møller Madsen nach dem Fahrerwechsel nahtlos an die Leistung seines Teamkollegen an und machte weitere Positionen gut, sodass das die beiden Phoenix Racing-Piloten am Ende das Podest nur denkbar knapp verpassten. Am Sonntag musste die Mannschaft den Audi R8 LMS GT4 nach einer starken Anfangsphase aufgrund mehrerer unverschuldeter Berührungen vorzeitig abstellen.

Starke Aufholjagd am Sonntag

Nach dem 24-Stunden-Rennen in Spa kehrte die Blancpain GT Series am letzten Augustwochenende mit der GT World Challenge Europe aus der Sommerpause zurück. Mit Kim-Luis Schramm und Jamie Green auf dem roten Audi mit der #5 sowie Finlay Hutchison und Frédéric Vervisch im blauen Boliden mit der #11 peilte die Mannschaft aus Meuspath auf dem Nürburgring die Punkteränge an.

Doch in dem starkbesetzten Feld ist das alles andere als einfach. Ein extrem hart umkämpfter erster Lauf am Samstag machte es den beiden Phoenix-Duos sehr schwer, einen Weg nach vorn zu finden und somit standen am Ende die Ränge 13 und 17 zu Buche.

Wesentlich besser lief es dafür am Sonntag. Nach einem misslungenen Qualifying nahm Jamie Green das Rennen im #5 Audi nur von Position 24 in Angriff. Doch was im ersten Lauf nicht gelang, funktionierte am Folgetag umso besser: Position um Position verbesserte sich der Brite und nach dem Fahrerwechsel knüpfte Phoenix Junior Kim-Luis Schramm nahtlos an die Leistung des DTM-Piloten an. Am Ende überquerte der Youngster die Ziellinie auf einem starken neunten Gesamtrang.

„Die Leistung von Jamie und Kim-Luis im Sonntagslauf war stark. Die Ausgangsposition der beiden war nicht ideal, doch die Performance im Rennen war dann umso überzeugender“, resümierte Teamchef Ernst Moser. „Die Rundenzeiten von Kim-Luis in seinem Stint waren auf dem Niveau der Spitze. Das war, nach dem guten Start von Jamie, der entscheidende Faktor, um sich in die Top-10 nach vorn zu kämpfen.“

Zurück

16. September 2019
Heimspiel mit Tücken
Mehr
9. September 2019
Starke Performance durch technische Probleme eingebremst
Mehr
27. August 2019
Jamie Green startet für Phoenix Racing
Mehr