Starke Performance durch technische Probleme eingebremst
9. September 2019

Für Phoenix Racing war das Rennwochenende in der Eifel und auf dem Hungaroring von allerhand Höhen und Tiefen geprägt. Die Pole-Position der VLN und die starke Leistung der Mannschaft auf dem Nürburgring gehörten definitiv zu den Höhen.

In der Eifel glänzten Frank Stippler, Vincent Kolb und Steve Jans mit einem starken Auftritt. Im Qualifying sicherte Stippi mit seiner Runde die Pole-Position für die Mannschaft und schuf damit ideale Voraussetzungen für das folgende Rennen. Konstant war Phoenix Racing bei den teils nassen, teils trockenen Bedingungen in den Top-3 zu finden. Doch ab Rennmitte bremsten eine Vielzahl von Schwierigkeiten die bis dahin überzeugende Performance des Trios ein. Ein schleichender Plattfuß zwang Kolb zunächst zu einem unplanmäßigen Stopp, dann kamen elektrische Probleme hinzu. Am Ende musste das Team den Audi R8 LMS GT3 #5 vorzeitig abstellen.

„Vincent, Frank und Steve haben bei den schwierigen Bedingungen einen sehr starken Job gemacht“, resümiert Teamchef Ernst Moser. „Dass die Mannschaft nicht mit einem Podium belohnt wurde, ist sehr schade. Sie hätten es sich nach der Pole-Position und dem fehlerfreien Rennen verdient gehabt.“

Kämpferische Vorstellung auf dem Hungaroring

Auf dem Hungaroring nahe Budapest stand für Phoenix Racing sowie die beiden Duos Kim-Luis Schramm/Jamie Green und Finlay Hutchison/Frédéric Vervisch zeitgleich das Finale in der Blancpain GT World Challenge Europe an.

In Ungarn stellten die Phoenix Junioren Schramm und Hutchison einmal mehr ihr Talent unter Beweis. Vor allem beim Finallauf am Sonntag machten beide Piloten auf sich aufmerksam. Nachdem Vervisch im Audi #11 und Green im Boliden mit der Startnummer 5 bereits eine gute Vorarbeit geleistet und einige Plätze gutgemacht hatten, knüpften die beiden Youngster nahtlos an diese Leistung an. Mit einem fehlerlosen Stint kämpften sie sich an die Top-10 heran und sahen die Zielflagge auf den Plätzen 11 (#5) und zwölf (#11). In der Ergebnisliste rutschten Hutchison und Vervisch aufgrund einer Strafe nachträglich noch auf den 20. Rang.

Trotz Strafe konnte das Quartett mit dieser Leistung zum Abschluss noch einmal eine Steigerung zum Samstagslauf zeigen. Bei schwierigen Bedingungen überquerte Green die Ziellinie am Tag zuvor als 14., Vervisch folgte auf Rang 18.

„Die Saison in der Blancpain GT World Challenge Europe hielt für die Mannschaft einige Herausforderungen bereit. Mit Einzelerfolgen konnten aber vor allem unsere Junioren Kim-Luis und Finlay ihr Können aufzeigen“, erklärt Moser nach dem Finale auf dem Hungaroring.

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