Spitzenplatzierung im Regen eingebüßt
13. Mai 2018

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist immer wieder für Überraschungen gut – das steht außer Frage. Dass die jüngste Ausgabe des Langstreckenklassikers mit einem Sprint im Regen endete, war auch für Phoenix Racing neu.

„Toller Motorsport, eine großartige Mannschaftsleistung und eine starke Vorstellung unserer Junioren. Klar, hätten wir uns mehr als Gesamtplatz sieben erhofft, doch auch die Zielankunft bei so einem harten Rennen ist ein kleiner Erfolg“, lautete das Resümee von Teamchef Ernst Moser nach der 46. Auflage der 24 Stunden auf dem Nürburgring.

Wie ein Uhrwerk …

… lief der von Christopher Haase, Nico Müller, Frank Stippler und Frédéric Vervisch pilotierte Audi R8 LMS GT3. Konstante Rundenzeiten und eine fehlerfreie Fahrt der vier Profis spülte den R8 im Scherer-Design Runde um Runde nach vorn. Nach nur einer Stunde kratzte das Audi-Quartett bereits an den Top-10-Platzierungen.

Im Laufe des Rennens setzten sie sich im Spitzenfeld fest und mischten im Kampf um die vorderen Plätze mit. Erst in den frühen Morgenstunden, als starker Regen einsetzte, deutete sich das Defizit des R8 mit der Startnummer 3 an. „Auf Regenreifen hatten wir einen Nachteil gegenüber der Konkurrenz. Je nasser es wurde, umso schwieriger wurde es für uns. Hier haben wir leider Zeit verloren“, erklärte Ernst Moser.

Der spannendste Teil des Rennens …

… war eindeutig die Schlussphase. Nachdem dichter Nebel für eine Rennunterbrechung sorgte, wurde den Zuschauern zum Ende ein knapp eineinhalbstündiger Schlusssprint vom Feinsten geboten. Enge Rad-an-Rad-Kämpfe der besten GT3-Fahrer im strömenden Regen prägten die letzten Runden des Langstreckenrennens.

Frédéric Vervisch, der für die Endphase ins Steuer des Audi R8 LMS GT3 griff, meisterte die Herausforderung und sicherte dem Audi Sport Team Phoenix letztlich den siebten Platz im Gesamtklassement. „Die Bedingungen waren sehr schwer. Der Nebel nahm zu und ich war froh, das Auto sicher nach Hause gebracht zu haben“, blickte der Belgier auf seine letzten Runden zurück.

Eine große Enttäuschung …

… erlebten Milan Dontje, Xiaole He, Nicolaj Møller Madsen und Max Hofer. Wegen eines Motorproblems musste das Quartett den Audi R8 LMS GT4 in der Nacht abstellen. Besonders bitter dabei: Bis zum Ausfall zeigten die vier Phoenix Racing-Piloten eine tadellose Vorstellung mit dem Sieg in der SP8-Klasse vor Augen.

Bereits in den Trainingssitzungen hatte die Besatzung der #41 ihr großes Potenzial angedeutet. Im Rennen arbeitete sich das Team von Gesamtrang 40 kontinuierlich nach vorn und dominierte die SP8-Kategorie souverän. „Der Ausfall unserer Junioren war sehr bitter, doch solche Rückschläge gehören leider zum Langstreckensport dazu. Die Jungs haben elf Stunden lang geführt und sich keine Fehler erlaubt. Den Sieg hätten sie sich verdient“, sagte Ernst Moser zum Rückschlag.

Die Helden des Wochenendes…

… waren eindeutig die zahlreichen Fans an der Rennstrecke. Obwohl es zeitweise frostig kalt war und in Strömen regnete, harrten die Zuschauer auf den Camping-Plätzen aus. Die Strapazen von Team und Fahrer geraten da schnell in Vergessenheit! Danke an alle Fans und Freunde, die mit uns dieses besondere Rennen bewältigt haben! Wir hoffen, wir konnten Euch eine tolle Show bieten und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Übrigens: In der kommenden Woche erwartet die Fans von Phoenix Racing noch ein besonderer Rückblick rund um das Geschehen auf und neben der Strecke. Es lohnt sich also, wieder auf unserer Website vorbeizuschauen!

 

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