Spannung bis zur letzten Runde
26. Oktober 2019

Nervenaufreibender hätte diese VLN-Saison 2019 nicht zu Ende gehen können. Bis zur letzten Runde währte der Kampf um die Podestplätze und mittendrin der Audi R8 LMS GT3 #5. Am Schluss stehen die Plätze zwei und vier für die Phoenix Racing-Mannschaft zu Buche – ein Finale, das besser kaum hätte ausgehen können.

„Das war heute eine starke Leistung von beiden Crews“, so Teamchef Ernst Moser. „Es freut mich, dass wir zum Finale noch einmal auf dem Treppchen stehen. Natürlich hatten wir am Ende etwas Glück, doch auch das ist Motorsport. Stippi und Vincent haben sich diesen Podestplatz mit ihrer Leistung verdient. Ebenso viel Anerkennung hat die Performance unserer #9 verdient. Steve, Kim-Luis und Michele haben dort alles gegeben.“

Dass die Besatzung der #5, Frank Stippler und Vincent Kolb, unbedingt ihren zweiten Podestplatz der Saison holen wollte, machte Stippi direkt in der ersten Runde klar. Mit einem perfekten Start schob sich der Nordschleifen-Routinier auf Platz zwei nach vorn und übernahm kurze Zeit später die Führung. Von da an war das Duo nicht mehr aus dem Kampf um die Top-3 zu verdrängen. Bis zur letzten Runde, bis zum Ausfall der Führenden, war offen, wer am Ende auf dem Podium stehen sollte. Schlussendlich durften Stippler und Kolb Rang zwei bejubeln.

„Ich bin wirklich überglücklich“, erzählt Kolb nach dem Rennen. „Das waren lange und kräftezehrende vier Stunden mit wirklich starker Konkurrenz. Dass es zum Saisonabschluss nochmal für das Podest gereicht hat, freut mich unheimlich.“

Unterstützung auf dem Podium bekamen die Zweitplatzierten von den Teamkollegen Steve Jans, Michele Beretta und Kim-Luis Schramm. Mit dem vierten Gesamtrang sicherte sich das Trio der #9 den Sieg in der SP9 Pro-Am-Kategorie – und damit den zweiten Podiumsplatz des Tages. Jans durfte sich darüber hinaus über den Titelgewinn in der Klasse freuen.

Mit dem 44. DMV Münsterlandpokal ging für Phoenix Racing eine mehr als abwechslungsreiche Saison auf der Nürburgring-Nordschleife zu Ende. Mit Wetterkapriolen und Rennabsagen zu Saisonbeginn bis hin zu strahlendem Sonnenschein im Herbst machte die Grüne Hölle ihrem Ruf in diesem Jahr alle Ehre. Mit zwei Gesamtpodien, drei Klassensiegen und Top-3-Ergebnissen in den Zeittrainings durfte die Mannschaft regelmäßig Erfolge feiern.

„Natürlich hätten wir an der ein oder anderen Stelle ein besseres Ergebnis holen können, doch insgesamt haben wir eine gute Leistung abgeliefert. Kim-Luis und Vincent sind zwei junge Fahrer, die sich im Verlauf der Saison gut entwickelt und Schritt für Schritt verbessert haben. Das war Anfang der Saison eines unserer Ziele.“

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