Runde zwei im Reifenpoker von Budapest
3. September 2018

Ein beherztes Rennen und ein kühler Kopf waren auf dem Hungaroring das Erfolgsgeheimnis von Gosia Rdest und Cedric Freiburghaus. Nach einer einstündigen Regenlotterie überquerte der Schweizer die Ziellinie als Erster der Pro Am-Kategorie. Milan Dontje und Nicolaj Moller Madsen zeigten sich erneut als eifrige Punktesammler und verkürzten den Abstand zur Spitze der Silver Cup-Wertung weiter.

Besser hätten sich Gosia Rdest und Cedric Freiburghaus nach dem enttäuschenden Ergebnis im neunten Saisonlauf nicht präsentieren können. Zuerst sicherte die schnelle Polin im Qualifying am Freitag die Pole-Position, dann erkämpfte der Schweizer mit einer starken Schlussphase im Sonntagslauf die Führung und überquerte als Erster der Klasse die Ziellinie.

Eine nachträgliche Strafe kostete die Audi-Piloten zwar den Pro Am-Sieg, die Leistung der beiden minderte das jedoch nicht. „Beide haben sich auf dem Hungaroring sehr stark präsentiert. Die Pole-Position von Gosia war ein super Auftakt. In einem schwierigen Rennen, das so stark von Wetterkapriolen geprägt war, die Nerven zu behalten, war eine tolle Leistung“, so Teamchef Ernst Moser.

Schwierige Aufgabe im Regen

Der zweite Pole-Setter des Sonntagslaufes kam ebenfalls aus den Reihen von Phoenix Racing: Milan Dontje. Eine Drive-Through-Strafe zu Rennbeginn kostete wertvolle Zeit, doch dank Rang fünf liegen der Niederländer und Teamkollege Nicolaj Møller Madsen nur noch acht Punkte hinter Platz eins des Silver Cup.

„Unsere Strategie heute war risikoreich, aber die Richtige. Damit hätten Milan und Nicolaj um den Sieg gekämpft“, resümierte Ernst Moser. „Die Strafe für die Berührung im Startgedränge ist dadurch umso schwerer hinzunehmen.“

In einem weiteren Wetterpoker entschied sich Phoenix Racing – wie schon am Vortag – für die unpopuläre Variante: Während sich ein Großteil des Feldes für den Start auf profilierten Reifen entschied, wurden die beiden Phoenix-Audi mit Slicks ins Rennen geschickt. Milan Dontje hatte in der nassen Anfangsphase damit zwar einen schwierigen Job, doch am Ende ging die Strategie auf. Auf abtrocknender Strecke fuhr Møller Madsen, der in der zweiten Hälfte ins Steuer griff, den fünften Platz nach Hause.

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