Rocky zurück auf dem Podium
23. September 2018

Doppelte Rennaction am Samstag: Für Phoenix Racing stand sowohl die DTM als auch das ADAC GT Masters auf dem Plan. Während Mike Rockenfeller in Spielberg auf das Podium klettern durfte, wartet auf die Phoenix Junioren viel Arbeit für den Sonntagslauf.

Lange musste Phoenix Racing in der Saison 2018 auf den zweiten Podestplatz warten. Doch auf dem Red Bull Ring bewies Rocky, dass er sich immer wieder nach vorn kämpfen kann. Ein starker Wille und eine überzeugende Performance brachten am Ende Rang zwei.

Mit alter Stärke zum Erfolg

Bereits im Qualifying zeigte der Routinier, dass er auf der Berg- und Talbahn das Zeug für die Top-3 hat. Im strömenden Regen setzte der Neuwieder die drittschnellste Zeit und schuf damit die Basis für den späteren Erfolg. Im Rennen war dann vor allem Durchsetzungsvermögen gefragt, insbesondere im Duell mit dem Führenden Daniel Juncadella. Nach einer Strafe für den Spitzenreiter sowie der Order, Markenkollege und Titelanwärter Rene Rast den Vortritt zu lassen, überquerte Rockenfeller die Ziellinie auf Platz zwei.

Für Loïc Duval war der Lauf bereits vorbei, bevor er so richtig begonnen hatte. Eine Kollision in der ersten Runde zwang den Franzosen dazu, den Audi RS 5 DTM vorzeitig abzustellen.

Harter Tag für Junioren

Beim Saisonabschluss auf dem Hockenheimring wollte es für die Phoenix Junioren andererseits so gar nicht laufen wie erhofft. Nach einem schwierigen Samstag mussten Max Hofer und Philip Ellis den Sieg in der Juniorwertung dem Führenden Sheldon van der Linde überlassen. Vor dem letzten Lauf rangiert das Duo aber immer noch auf dem zweiten Rang.

Auch am Samstag zeichnete sich schon am Morgen das in der Saison 2018 altbewährte Bild: extrem enge Zeitabstände im Qualifying. Bei 22 Piloten innerhalb einer Sekunde schafften es die Phoenix Racing-Fahrer nicht, sich auf den vorderen Plätzen zu positionieren.

Im hinteren Feld gestartet, spülten Kollisionen der Konkurrenz die beiden Besatzungen zwar einige Plätze nach vorn, für die ganz große Aufholjagd reichte es aber nicht. Nach Position 21 für die #6 und Rang 23 für die #5 bleibt für die Junioren im Sonntagslauf nur die Devise: Angriff und das Beste aus dem letzten Saisonlauf herausholen.

Das große Finale des ADAC GT Masters startet am Sonntag um 13:05 Uhr und kann auf Sport1 verfolgt werden. Um 13:30 Uhr schalten die Startampeln auf dem Red Bull Ring auf grün. SAT.1 überträgt live.

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