Sieg und Podestplatzierungen auf dem Nürburgring
1. Juli 2018

Erfolgreiche Premiere im GT4 Central European Cup: Mit drei von vier möglichen Podiumsplatzierungen machten wir das verpatzte Wochenende in Misano vergessen.

Für Phoenix Racing war es nicht nur der erste Start in der Serie, sondern auch der erste Start mit den neu zusammengestellten Fahrerpaarungen. Neben Gosia Rdest, John-Louis Jasper und Helmut Rödig aus der GT4 European Series startete auch erstmals Oscar Tunjo, der sonst im ADAC GT Masters antritt, in einem Audi R8 LMS GT4.

Eine Uhr für Oscar Tunjo

Und wisst Ihr, wie man einen GT Masters-Fahrer überraschen kann? Mit einer Uhr! Durch seine Pole-Position im ersten Rennen wurde er im Vorfeld der Siegerehrung am Samstag von Serienpartner Certina mit einer neuen Uhr ausgestattet. Neben dem schicken Schmuckstück sammelte der Kolumbianer gemeinsam mit seiner Teamkollegin Gosia Rdest beim GT4-Debüt gleich mehrere Trophäen.

Für Rdest ging es am Nürburgring darum, auf die Podestplatzierung von Misano aufzubauen. Das gelang ihr souverän. Nach einer eindrucksvollen Aufholjagd am Samstag fehlte dem Duo bei der Zieldurchfahrt weniger als eine halbe Sekunde zum Sieg. Darauf wollten sich die Phoenix Racing-Piloten natürlich nicht ausruhen und griffen beim Sonntagslauf von Position drei aus noch einmal an. Und das mit vollem Erfolg: Souverän stürmte das Duo zum Sieg.

Eine gute Woche für Gosia

„Das war ein absolutes Traumwochenende für uns als Gaststarter“, freute sich Gosia Rdest. „Nur eine Woche nach unserem Podium in Misano einen zweiten Platz und einen Sieg einzufahren, ist unglaublich. Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis und hoffe, dass wir darauf bei den nächsten Rennen aufbauen können.“

Von Position drei ins Rennen gestartet, sicherte sich die 25-Jährige gleich in der Anfangsphase Position zwei und gab danach alles, um den Vorsprung auf den Führenden immer weiter zu verringern. Nach dem Fahrerwechsel machte Oscar Tunjo immer mehr Druck auf den Führenden und kämpfte sich mit einem tollen Manöver in die führende Position. Anschließend setzte er sich sofort ab und sicherte Phoenix Racing somit am ersten Wochenende den ersten Sieg.

Ein Podestplatz für die Teamkollegen

Auch das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer vier durfte jubeln. Am Samstag legte John-Louis Jasper, der in der ersten Rennhälfte ins Steuer griff, den Grundstein für eine Podestplatzierung. Helmut Rödig knüpfte an die Leistung seines Teamkollegen an. Als schnellstes Fahrzeug in der zweiten Rennhälfte fuhr er auf Rang drei ins Ziel. Im Sonntagslauf stand nach einer Durchfahrtstrafe für die beiden nur Position acht zu Buche.

„Als wir hier angetreten sind, war unser Ansporn, mit um den Sieg zu fahren. Aber das muss dann auch erst einmal umgesetzt werden. Von daher ein großes Lob an die Fahrerpaarung Oscar Tunjo und Gosia Rdest, die den Sieg schnell und ohne Fehler nach Hause gefahren haben. Für uns war der Gaststart ein Training für unser Heimrennen bei der Europameisterschaft im September und ich bin zuversichtlich, dass wir auch dort erfolgreich sein werden“, resümiert Ernst Moser.

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