Podium im Regen von Monza
14. April 2019

Was die sonst so schöne Eifel und der Norden Italiens gemeinsam haben? Am vergangenen Wochenende war es jedenfalls das Wetter! Sowohl bei der VLN am Nürburgring als auch bei der Blancpain GT Series in Monza wurde es für die Mannschaft von Phoenix Racing ziemlich ungemütlich.

Frostige Temperaturen und sogar Schnee sorgten dafür, dass der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft vorzeitig abgebrochen werden musste. Vincent Kolb, Frank Stippler und Jamie Green hatten somit keine Chance, an ihre starke Leistung aus dem Zeittraining anzuknüpfen.

Der vorzeitige Abbruch des Rennens war besonders für Vincent Kolb bitter: Nach seiner persönlichen Nordschleifen-Bestzeit von 8:02.900 Minuten war der Frankfurter hochmotiviert für den zweiten Lauf der Saison. „Ich finde es wirklich sehr schade, dass uns der Schnee einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Unter normalen Bedingungen wäre ein gutes Ergebnis drin gewesen“, so der Youngster.

Gelungener GT4-Auftakt

Bessere Voraussetzungen hatten Nicolaj Møller Madsen und Cédric Freiburghaus, die ihre starke Vorstellung bei der GT4 European Series in eine satte Punkteausbeute umwandeln konnten. In den beiden Auftaktrennen der Meisterschaft fuhren die Nachwuchspiloten die Plätze vier und drei nach Hause.

Mit den Spitzenresultaten auf der Traditionsstrecke in Italien unterstrichen Møller Madsen und Freiburghaus ihre Ambitionen im Titelkampf. „Die Rennserie ist extrem hart umkämpft. Aber mit Nicolaj habe ich einen super Teamkollegen, der vor allem im Regen richtig stark war. Wir beide ergänzen uns bestens, das haben wir mit unserer Leistung in Monza gezeigt“, so der 24-Jährige. In der Fahrerwertung rangiert das Duo nach zwei von zwölf Läufen mit 27 Punkten auf Rang zwei.

Der erste Schritt ist gemacht

Mit Finlay Hutchison, Kim-Luis Schramm und Ivan Pareras sammelten drei weitere Phoenix Racing-Junioren wichtige Punkte. Mit Rang 14 im Gesamtklassement und Position sechs im Silver Cup gelang dem Trio ein erfolgreicher Start im Blancpain GT Series Endurance Cup.

„Auf diesem Ergebnis können wir aufbauen“, resümierte Teamchef Ernst Moser. „Unter wirklich schwierigen Bedingungen haben unsere drei Rookies ihr Debüt im Endurance Cup beachtlich gemeistert. Sie konnten sich über das Wochenende hinweg stetig verbessern und haben sowohl auf trockener als auch auf nasser Strecke eine gute Leistung gezeigt.“

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