Podeste, Duelle – und jede Menge Regen!
6. Oktober 2019

Die Super GT zu Gast, ein ehemaliger Formel-1-Weltmeister im Fahrerfeld und Wetterkapriolen der besonders nassen Art – Gründe genug für uns, noch einmal einen genauen Blick auf den Ablauf des DTM-Finales in Hockenheim zu werfen.

Vielversprechend geht es in die erste Qualifikation: Mike Rockenfeller legt unter wechselhaften Bedingungen die drittschnellste Zeit hin. Sein Teamkollege Loïc Duval pilotiert den Audi RS 5 DTM auf Platz fünf.

Das vorletzte Rennen der Saison entwickelt sich schnell zu einem der aufregendsten: Auf abtrocknender Strecke werden zahlreiche Zweikämpfe ausgetragen. Einer davon: das Duell Loïc Duval gegen Timo Glock kurz vor Ende des Rennens. Schlussendlich kann sich der Franzose nach mehreren Positionswechseln – und unter dem Jubel der Zuschauer – gegen den ehemaligen F1-Piloten durchsetzen. Rocky klettert mit Rang drei aufs Podium! Gaststarter Jenson Button im Honda fährt derweil den starken neunten Platz nach Hause – wir ziehen den Hut vor dieser Leistung!

Ein Wermutstropfen: Rocky handelt sich bis dahin mehrere Verwarnungen ein, die ihm nach der zweiten Qualifikation eine Strafe einbringen. Die Freude über seine Pole-Position währt dementsprechend kurz, denn der 36-Jährige wird für den Start um fünf Plätze nach hinten versetzt. Zwei Reihen hinter ihm geht Loïc ins Rennen.

Starke Regenfälle, der Abflug eines Super-GT-Boliden sowie ein gestrandeter Aston Martin führen zum Rennabbruch in Runde zwei. Beim Re-Start machen beide Piloten Plätze gut: Loïc fährt in dichter Gischt von zehn auf sieben vor, Rocky auf Platz drei. Nach den Pflichtboxenstopps für lange Zeit auf dem undankbaren vierten Rang, hält er allerdings noch ein Ass im Ärmel: Die beiden Führenden Green und Eriksson müssen ebenfalls noch an die Box. Am Ende steht Rocky auf Position zwei und 2019 zum siebten Mal auf dem Podest.

Auch Loïc hat im Vergleich zum Vorjahr einen großen Sprung nach vorn gemacht. Beim Finallauf fährt er zum 14. Mal in die Punkte und sichert sich schlussendlich den siebten Rang im Endklassement. Zu den Highlights des 37-Jährigen zählen der Podesterfolge in Misano und eine Reihe weiterer Spitzenplatzierungen.

Mit seiner Ausbeute trägt er einen großen Teil zum Erfolg in der Teamwertung bei. Denn auf den letzten Metern der Saison 2019 gelang es, am BMW Team RMG vorbeizuziehen und den dritten Platz in der Meisterschaft zu sichern!

Wie unser Fazit am Ende dieser DTM-Saison ausfällt? „Zufrieden!“, sagt Teamchef Ernst Moser. „Jede Saison ist von Höhen und Tiefen geprägt – so auch diese. Dass wir das Jahr mit zwei Podestplätzen beenden durften, ist ein schöner Abschluss. Ich möchte mich bei unseren Partnern, unseren Fahrern und unserer Mannschaft, die einmal mehr als beste Pit Stop Crew ausgezeichnet wurde, für alles bedanken.“

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