Pleiten, Pech und Podiumsplätze
5. Mai 2019

Das zurückliegende Rennwochenende hielt für Phoenix Racing so ziemlich alle Zutaten bereit, die es für eine Gefühlsachterbahn im Motorsport braucht. Bittere Ausfälle in der ersten Runde zählten genauso dazu wie fulminante Aufholjagden und verdiente Podestplätze.

Den Anfang machte Mike Rockenfeller, der in Hockenheim einen perfekten Start in die neue DTM-Saison erwischte. Nachdem der 35-Jährige die Pole-Position nur um Haaresbreite verpasste, zeigte er im Rennen großen Kampfgeist und sicherte sich unter widrigen Bedingungen den zweiten Platz. Mit Rang fünf rundete Teamkollege Loïc Duval die starke Vorstellung im Samstagsrennen ab.

Anders am Sonntag: Weil Loïc Duval wegen eines Fahrfehlers ins Aus rutschte und „Rocky“ aufgrund eines technischen Problems sein Fahrzeug abstellen musste, waren keine weiteren Punkte drin. „Das war natürlich sehr schade“, kommentierte Teamchef Ernst Moser den Rennausgang. „Nach den erfreulichen Resultaten des Vortages hätte sich die Mannschaft auch im Sonntagslauf Punkte verdient.“

GT3: Erste Punkte für Finlay Hutchison

Zwischenfälle gab es auch in der Blancpain GT World Challenge Europe, in der die Mannschaft ordentlich gebeutelt wurde. Allen voran bewies Finlay Hutchsion trotz der Rückschläge Kampfgeist und zeigte sowohl im ersten als auch im zweiten Lauf gemeinsam mit seinem Teamkollegen Frédéric Vervisch eine beachtliche Aufholjagd. Im zweiten Rennen erkämpfte der Schotte den starken zwölften Platz – und das obwohl Vervisch wegen eines unverschuldeten Unfalls zunächst weit zurückgeworfen wurde. Zuvor fuhr das das Duo auf Rang acht, was die ersten Punkte von Finlay Hutchison in der Meisterschaft bedeutete.

Auch das Schwesterauto musste erhebliche Rückschläge einstecken. Wegen einer Kollision in der Startphase fiel Kim Luis Schramm im ersten Rennen bereits nach wenigen Metern aus. Der Audi R8 LMS GT3, den sich der Phoenix Junior mit Werksfahrer Frank Stippler teilt, wurde dabei stark beschädigt. Dass die Teilnahme am darauffolgenden zweiten Rennen dennoch erfolgen konnte, ist der bärenstarken Leistung der Phoenix-Mechaniker zu verdanken. Eine Durchfahrtsstrafe verhinderte eine Top-10-Platzierung des Duos.

GT4: Erst Ausfall, dann Podium

Zeitgleich zur World Challenge Europe tobte im britischen Brands Hatch auch der Kampf um Punkte und Pokale in der GT4 European Series. Zu den großen Highlights zählte dabei die Vorstellung von Phoenix Junior Cédric Freiburghaus. Der Schweizer, der sich das Steuer mit Nicolaj Møller Madsen teilt, trumpfte in den beiden Läufen mit starken Überholmanövern auf. Zum zweiten Platz in Rennen zwei trug der 24-Jährige dank beherzter Fahrweise maßgeblich bei.

Der Podesterfolg von Freiburghaus und Møller Madsen war die Wiedergutmachung für das enttäuschende Ende des ersten Rennens. Wegen eines Unfalls im Positionskampf platzten die Hoffnungen der Phoenix-Mannschaft auf ein Top-Resultat.

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