Phoenix Racing-Duo sichert sich den Klassensieg
30. September 2019

Kolb und Jans – eine gute Kombination

Dass Steve Jans und Vincent Kolb auf der Nürburgring-Nordschleife schnell sind, haben die beiden VLN-Piloten bereits bewiesen. Beim siebten Lauf der Langstreckenmeisterschaft demonstrierten sie dies erneut und errungen mit dem fünften Gesamtrang den zweiten Klassensieg der Saison.

„Vincent und Steve haben eine wirklich überzeugende Leistung abgeliefert. Die Bedingungen waren alles andere als leicht, doch die beiden haben sich davon keine Sekunde beirren lassen“, freute sich Teamchef Ernst Moser.

Schon im Qualifying meldeten die beiden Phoenix Racing-Piloten Ansprüche auf eine Spitzenposition an. Von Rang drei startete Jans ins Rennen und eroberte während seines Stints die Führung im SP9 Pro-Am-Klassement. Kolb verteidigte diese trotz schwieriger Streckenverhältnisse bis zum Schluss und sah als Fünfter die Zielflagge.

„Die Bedingungen zeigte sich über die gesamte Distanz hinweg wechselhaft und waren aus diesem Grund extrem schwer einzuschätzen. Das Team hat dabei wirklich einen großartigen Job gemacht. Danke dafür!“, lobte Jans seine Mannschaft.

Starke Performance zum Saisonabschluss

Während in der VLN noch zwei Läufe stattfinden, stand für Ivan Pareras, Kim-Luis Schramm und Finlay Hutchison in Barcelona bereits das Finale der Blancpain GT Series an. Und zum Saisonabschluss stellten die Phoenix Junioren noch einmal eindrucksvoll ihr Talent unter Beweis.

In einem chaotischen Rennen kämpfte sich das Trio von Platz 20 bis in die Top-10 nach vorn und brillierte mit einigen sehenswerten Überholmanövern. Lange Zeit sah es für Phoenix Racing dank der konzentrierten und fehlerfreien Performance in einem äußerst turbulenten Rennen nach einem Top-Ergebnis aus. In der Schlussphase machte allerdings eine Kollision alle Hoffnungen auf ein Spitzenresultat zunichte.

„Die Saison war für die drei Jungs nicht immer einfach, aber sie haben mit Einzelerfolgen, wie dem Podestplatz in Le Castellet, über das Jahr hinweg auf sich aufmerksam gemacht“, resümiert Ernst Moser. „In Barcelona haben sie dies noch einmal eindrucksvoll bestätigt. Für die gesamte Mannschaft ist es sehr schade, dass diese gute Leistung nicht mit einem Spitzenergebnis belohnt wurde.“

Auf dem Sachsenring durfte ein Phoenix Junior dafür umso überschwänglicher jubeln: Zum Saisonfinale der ADAC TCR Germany sicherte sich Max Hesse mit dem Sieg auch den Meistertitel in der Tourenwagenserie. Damit krönte der 18-Jährige ein starkes Jahr: Insgesamt holte der Hyundai-Pilot vier Saisontriumphe und eine Pole-Position.

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