Phoenix Heroes: Marc Basseng
12. Dezember 2018

Phoenix Racing hat in 20 Jahren etliche Siege gefeiert – doch die Triumphe beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, also direkt vor der eigenen Haustür, zählen zu den ganz besonderen Momenten der Team-Historie. Vier Mal konnte die Mannschaft den legendären Langstreckenklassiker insgesamt gewinnen. Den ersten Sieg gemeinsam mit Audi holte die Truppe im Jahr 2012. Unter anderem am Steuer: Marc Basseng, der sich damit einen Platz im Kreis der Phoenix Heroes sicherte.

Für den mittlerweile 40-Jährigen war der Gewinn unbestritten sein größter Moment bei Phoenix Racing. „Dieses Wochenende war ganz einfach herausragend. Das Team hat in diesen 24 Stunden eine unfassbare Leistung vollbracht. Das Rennen war alles andere als einfach, es war lange Zeit ein wirklich harter Kampf um die Spitzenplätze. Doch wir ließen uns davon nicht beirren und haben uns den Sieg erarbeitet. Das erste Mal eines der größten Langstreckenrennen der Welt zu gewinnen, war der absolute Wahnsinn“, erinnert sich Basseng und grinst: „Die Party danach war dann fast noch besser.“

Auch abseits des Spektakels ist der Pilot regelmäßig auf dem Nürburgring unterwegs und griff noch oft ins Steuer des Audi R8 LMS von Phoenix Racing. Als ein echtes „Kind der Nordschleife“ sicherte er sich bis dato insgesamt 26 Siege in der VLN. Bereits im Jahr 2006 wurde er zum „VLN-Fahrer des Jahres“ gewählt. „Ich habe viele Rennen mit Phoenix bestritten, aber die besondere Beziehung zwischen mir und dem Team war auch immer extrem eng mit dem Nürburgring verbunden.“

Dass das nicht nur so daher gesagt ist, zeigt ein Blick auf die Bestenliste der VLN-Gesamtsieger. Dort liegt der Routinier auf Rang drei. Vier Siege fehlen noch zur alleinigen Spitze. Für Ernst Moser ist im gemeinsamen Gespräch ganz klar: „Die musst du auf jeden Fall noch holen!“. Und fügt lachend hinzu: „Das müssen wir nochmal zusammen in Angriff nehmen.“ Basseng sieht das natürlich ähnlich. „Auf jeden Fall, dafür sollten wir die Leute begeistern! Aber im Ernst, das ist sicher noch ein Traum von mir. Und am liebsten würde ich das mit Phoenix schaffen. Die Serie ist mittlerweile so professionell geworden – so ein Vorhaben gelingt nur mit einem echten Top-Team.“

Gerade die Erfahrung, die in der gesamten Mannschaft steckt, sieht Basseng als absoluten Vorteil. „Allen jungen Piloten, die bei Ernst fahren, kann ich nur raten, alles was sie gesagt bekommen, aufzusaugen. Die Truppe ist so lange dabei, da kann man unheimlich viel lernen.“ Auch der FIA-GT1-Weltmeister selbst hat viel aus seiner Zeit bei dem Rennstall mitgenommen: „Man muss auf jeden Fall mit Druck umgehen können. Aber was noch viel auffälliger war, war der Zusammenhalt untereinander und der unbedingte Wille zum Sieg. Das macht die Mannschaft bis heute aus und auf jeden Fall zu etwas Besonderem.“

Zurück

11. August 2019
Starke Qualifyings, solide Rennen
Mehr
3. August 2019
VLN: Kolb und Stippi bärenstark unterwegs
Mehr
2. August 2019
Michele Beretta verstärkt Phoenix Racing
Mehr