Phoenix Heroes: Christopher Mies & Christopher Haase
18. September 2018

Christopher Mies und Christopher Haase zählen zweifelsohne zu den schnellsten Piloten im internationalen GT-Sport. Doch das war nicht immer so: Bevor die beiden weltweit um Titel und Siege kämpften, machten sie Halt bei Phoenix Racing. Eine Karrierestation, die vieles für die späteren Audi-Werksfahrer ändern sollte.

Wir blicken zurück ins Jahr 2009: Die erste Saison mit dem damals neu entwickelten Audi R8 LMS in der FIA GT3 Europameisterschaft stand bevor. Eine Saison mit vielen Unbekannten für Phoenix Racing – vor allem aber mit zwei zu diesem Zeitpunkt noch eher unbekannten Fahrern. „Bis ich zu Phoenix Racing kam, war ich nur der kleine dicke Junge aus dem Fiesta Cup“, scherzt Christopher Mies rückblickend.

Statt mit großen Erfolgen fiel das Duo zunächst nur mit einer großen Klappe auf. „Ich kann mich noch genau an unseren Saisonauftakt in Silverstone erinnern“, sagt Christopher Haase. „Wir waren damals im Freien Training unterlegen. Was machten wir also? Wir gingen zu Ernst Moser und verdeutlichten, dass das für uns nicht akzeptabel ist und wir uns hier nur unseren Namen kaputt machen.“

Mittlerweile lachen die heutigen Vollprofis über ihre Aktion. Als sie damals jedoch die Reaktion von Ernst Moser einstecken mussten, vergingen ihnen das Grinsen schnell. Wie der Teamchef von Phoenix Racing mit der Situation umging, erzählen Euch Christopher Mies und Christopher Haase im Video.

Es folgte der erste Sieg und später der Titelgewinn in der FIA GT3 Europameisterschaft. Sowohl für „Miesi“ als auch „Hasi“ war damit der Weg zum Profi-Rennfahrer und späteren Audi-Werksfahrer geebnet. „Ohne Ernst und Phoenix Racing wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin. Ich habe diesem Team unheimlich viel zu verdanken“, so Christopher Mies.

Die Saison 2009 zeigte, dass Phoenix Racing eine knallharte Schule für junge Rennfahrer ist. „Uns wurde nicht nur einmal der Kopf gewaschen“, erklärt Haase. „Es wird nicht lange um den heißen Brei geredet. Ernst sagt einem seine Meinung direkt ins Gesicht und holt einen im richtigen Moment wieder auf den Boden, wenn man abhebt.“

Grund zum Abheben hätten Mies und Haase mittlerweile: Titel im ADAC GT Masters und in der Blancpain GT Series, Gesamtsiege bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring, Spa oder Bathurst zeugen vom Talent der beiden GT-Asse. Phoenix Racing ist stolz auf Euch!

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