Lehrreicher Sonntag in Zolder
8. April 2018

Nach Platz fünf im Sonntagslauf sicherten sich Nicolaj Møller Madsen und Milan Dontje erneut wichtige Punkte in der GT4 Europameisterschaft. Eine nachträgliche Zeitstrafe verhinderte den zweiten Sieg des niederländisch-dänischen Doppels im belgischen Zolder.

„Wir haben an diesem Wochenende hart gekämpft und hätten um ein Haar beide Rennen gewonnen“, sagte Nicolaj Møller Madsen. Nachdem Teamkollege Dontje in der ersten Hälfte mit einer starken Aufholjagd beeindruckte und sich von Platz neun bis auf Rang fünf vorarbeitete, glänzte der Däne mit einer starken Schlussphase. Kontinuierlich setzte er den Führenden unter Druck und jagte ihm in der vorletzten Runde sogar die Führung ab. Wegen eines „Unsafe Release“ beim Fahrerwechsel wurde das Duo jedoch im Nachhinein mit einer Strafe belegt und fiel auf den fünften Rang zurück. In der Gesamtwertung rangiert das Duo nach den beiden Rennen in Belgien auf Gesamtplatz drei.

Großer Kampfgeist der Junioren

Zu den Highlights des Rennens zählte die Aufholjagd von Gosia Rdest. Die Nachwuchs-Pilotin, die seit 2018 für Phoenix Racing ins Steuer greift, beeindruckte mit zahlreichen Überholmanövern in der Anfangsphase des Rennens. Innerhalb weniger Minuten arbeitete sich die junge Polin im hart umkämpften Feld von Position 36 bis auf 22 nach vorne. Teamkollege Cedric Freiburghaus hatte in der zweiten Rennhälfte mit verschiedenen Problemen zu kämpfen, wodurch eine vordere Platzierung zunichtegemacht wurde.

John-Louis Jasper und Jörg Viebahn sahen die Zielflagge auf Platz 19. In ihrer Klasse belegten die beiden Deutschen damit den siebten Rang. Nach ihrem Podiumserfolg in der Pro-Am Wertung des Vortages sicherte das Phoenix Racing-Duo damit erneut wertvolle Punkte für die Gesamtwertung. In der Amateur-Kategorie belegten Helmut Rödig und Georg Bernsteiner Rang acht.

Wichtige Erfahrungen gesammelt

Teamchef Ernst Moser zieht nach dem Auftakt der GT4 Europameisterschaft ein positives Resümee. „Sowohl für Phoenix Racing als auch unsere Junioren galt es, eine neue Herausforderung zu meistern“, so Moser. „Ich bin sehr stolz auf unsere Fahrer, dass sie sich in einem so hart umkämpften Feld so gut geschlagen haben. Nun gilt es, gemeinsam die Erkenntnisse aus Zolder zu analysieren und uns auf den nächsten Einsatz vorzubereiten.“

Die zweite Station der GT4 Europameisterschaft ist Brands Hatch. Vom 4. bis 6. Mai gastiert die Serie auf dem Traditionskurs süd-westlich von London.

Zurück

23. Juni 2019
24h Nürburgring: Wir sagen Danke!
Mehr
21. Juni 2019
Technische Weltneuheit am Ring präsentiert
Mehr
18. Juni 2019
24H Nürburgring – Das müsst Ihr wissen:
Mehr