Keine Punkte bei turbulenter Most-Premiere
29. April 2018

Nach dem erfolgreichen Saisonstart in Oschersleben erlebte Phoenix Racing beim Gastspiel in Most trotz solider Leistung einen herben Rückschlag. Während am Samstag beide Fahrzeuge in eine Startkarambolage verwickelt worden, betrieben die Phoenix Racing-Fahrer am Sonntag Schadensbegrenzung.

Die Premiere des ADAC GT Masters auf dem Autodrom Most in Tschechien hatte es in sich und ging auch an Phoenix Racing nicht spurlos vorbei. Von Platz 15 startend, musste sich Philip Ellis am Sonntag mehreren Angriffen erwehren und Drehern der Konkurrenz ausweichen. Nach einem konstanten ersten Stint übergab er auf Platz 14 an Max Hofer, der auf Rang 13 die Ziellinie überquerte.

Chaotische Verhältnisse

„Mein Start war wirklich gut, aber die ersten Runden waren ein einziges Chaos. In den Schikanen standen überall Autos, denen ich ausweichen musste. Dabei habe ich leider etwas mehr Zeit verloren. Ich denke, die Pace war bei mir und Max durchaus da, aber im Rennen war es einfach extrem schwierig, das auch umzusetzen“, erklärte Ellis nach dem Rennen.

Ähnlich erging es Ivan Lukashevich und Oscar Tunjo, denen am Sonntag mit Startplatz 24 keine leichte Aufgabe bevorstand. Trotz turbulenter Verhältnisse in den ersten Kurven behielt Lukashevich einen kühlen Kopf und machte frühzeitig Boden gut. Zur Rennhalbzeit übergab der Russe, der seine Premiere im ADAC GT Masters feierte, das Steuer an Teamkollege Tunjo. Der Kolumbianer beendete das Rennen zwar auf Platz 20, beeindruckte aber erneut mit starken Rundenzeiten.

Harte Arbeit nach Doppel-Ausfall am Samstag

Der Samstag verlief für die Mannschaft aus Meuspath enttäuschender. Bei einem Startunfall wurden die beiden von Phoenix Racing eingesetzten Audi stark beschädigt. Sowohl Max Hofer, der mit Platz sechs im Qualifying das große Potenzial unter Beweis stellte, als auch Oscar Tunjo mussten die beiden Fahrzeuge frühzeitig abstellen.

Der Rückschlag im Samstagslauf sorgte zwar für eine große Enttäuschung, stellte aber zugleich den enormen Teamgeist unter Beweis. In Rekordzeit bereitete die Crew die beiden stark beschädigten Autos für das Rennen am Folgetag wieder auf.

Für die Piloten gibt es nun eine sechswöchige Pause. Vom 8. bis 10. Juni kehrt das ADAC GT Masters zur dritten Runde auf den Red Bull Ring in Österreich zurück.

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