Heimspiel mit Tücken
16. September 2019

Zum zweiten Mal in drei Jahren gewinnt Audi die Fahrerwertung in der DTM. Während sich René Rast sowohl den Laufsieg am Samstag als auch den Titel in der Meisterschaft sicherte, galt es für das Audi Sport Phoenix, einige Hindernisse zu überwinden.

Einziger Fahrer im Feld, der im ersten Rennen die Pace des frischgebackenen Champions mitgehen konnte, war Rocky. Mit einem Start wie aus dem Bilderbuch schob sich der Titelträger aus dem Jahr 2013 von Platz vier vor auf die zweite Position. Im Anschluss gaben er und Rast das Tempo am Nürburgring vor und setzten sich mit schnellen Rundenzeiten vom Rest des Feldes ab.

Nach 25 Runden dann das überraschende und zugleich bittere Ende: Wegen eines Öllecks im Bereich des Motorumfelds musste Mike Rockenfeller seinen Audi RS 5 DTM abstellen. Schadensbegrenzung betrieb Teamkollege Loïc Duval, der als Fünfter zehn Punkte sammelte.

Neuer Versuch also am Sonntag: Mit einer erneut starken Leistung im Qualifying sicherte sich Rocky die dritte Startposition, womit er sich in eine vielversprechende Ausgangslage brachte. Im Rennen entschied sich das Audi Sport Team Phoenix für einen späten Reifenwechsel, was sich als Nachteil herausstellen sollte. Rocky, der dank der Stopps von Green und Rast zwischenzeitlich auf Rang eins vorgerückt war, kam mitten im Verkehr wieder auf die Strecke. „Damit war es mir natürlich nur schwer möglich, den Vorteil meiner neuen Reifen optimal auszunutzen“, erklärte der 35-Jährige. Die Ziellinie überquerte er schlussendlich als Siebter. „Angesichts der starken Pace und der tollen Qualifying-Ergebnisse eine Enttäuschung für uns“, resümierte Ernst Moser.

Für Loïc Duval ging es stattdessen nach vorn im Klassement. Der Franzose startete von Position sechs ins Rennen und machte dank starker Rundenzeiten zwei Plätze gut. Anders als bei Rocky entschied sich die Crew beim 37-Jährigen für einen früheren Reifenwechsel, was ebenfalls zur erfolgreichen Aufholjagd beitrug.

„Mit diesem Lauf kann ich zufrieden sein“, fasste Duval das einstündige Rennen zusammen. „Klar wäre ein Podium beim Phoenix-Heimspiel für die Crew toll gewesen, aber die Punkteausbeute kann sich auch sehen lassen. Jetzt blicken wir zuversichtlich nach Hockenheim.“

René Rast, der sich am Nürburgring vorzeitig zum Meister kürte, gratulieren wir von ganzem Herzen! Mit dem nun zweifachen Champion durften wir im GT-Sport bereits zahlreiche Erfolge feiern. Sein erstes Rennen in der DTM absolvierte er ebenfalls mit dem Audi Sport Team Phoenix.

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