Harte Arbeit zahlt sich aus
24. Juni 2018

Der Knoten ist geplatzt: Im sechsten Lauf zur GT4 European Series eroberten Gosia Rdset und Cedric Freiburghaus ihre erste Podestplatzierung. In einem harten Sonntagsrennen zeigten beide eine fehlerfreie Vorstellung und holten verdient Platz drei in der Pro Am-Wertung.

Die Erleichterung bei Gosia Rdest und Cedric Freiburghaus war nicht zu übersehen: „Ich bin so glücklich über dieses Ergebnis“, sagte die 25-jährige Polin stolz. „In den ersten Rennen hatten wir leider einige Male Pech. Vor allem der verlorene Sieg in Brands Hatch tat sehr weh. Doch nun hat alles gepasst. Die Zweikämpfe haben richtig Spaß gemacht. Es ist ein super Gefühl, zum ersten Mal in dieser Serie auf dem Treppchen zu stehen. Darauf können wir aufbauen!“

Schadensbegrenzung bei den Teamkollegen

Mit Nicolaj Møller Madsen und Milan Dontje lagen zwei weitere Phoenix Racing-Piloten auf Podiumskurs. Nachdem sich das Duo die Pole-Position für den sechsten Lauf des Jahres gesichert hatte, deutete alles auf den sicheren Sprung aufs Treppchen hin. Doch wie schon am Tag zuvor wurden die beiden Junioren nicht belohnt. Nach einer Strafe wegen Überfahrens der Streckenbegrenzung fand sich Møller Madsen außerhalb der Top-10 wieder. Eine starke Aufholjagd brachte die #5 zumindest wieder auf Rang vier nach vorn und sicherte damit die zweite Position in der Silver Cup-Wertung.

Die Heimreise ohne Punkte mussten Helmut Rödig und Christopher Zöchling sowie Jörg Viebahn und John-Louis Jasper antreten. Ein Reifenschaden am Audi R8 LMS GT4 erforderte einen zusätzlichen Stopp, weshalb Jasper ans Ende des Feldes zurückfiel.

DTM: Höhen und Tiefen am Sonntag

Bei der DTM am Norisring war auch der Sonntagslauf keine leichte Aufgabe für uns. Sowohl im Qualifying als auch im Rennen fehlte es an Pace. Die Top-10 und Meisterschaftspunkte waren außer Reichweite.

Dabei hatte der Tag gut angefangen: Im Freien Training am Sonntagmorgen war es unser Rocky, der die schnellste Zeit fuhr und damit für einen Hoffnungsschimmer sorgte. Auch Loïc Duval gelang mit der siebtschnellsten Runde ein guter Start.

„Mit insgesamt drei Veranstaltungen hatten wir an diesem Wochenende ein enormes Programm zu bewältigen. Natürlich war unser Ziel, in allen drei Rennserien vorne mitzufahren. In Misano hatten wir ein großes Potenzial, welches wir aber nur bedingt ausschöpfen konnten. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag kämpften wir um den Sieg. Zu meinen absoluten Highlights des Wochenendes gehörten die Podiumsplätze unserer Junioren in der VLN und der GT4 European Series“, resümierte Ernst Moser.

Zurück

10. Januar 2019
Freiburghaus bestreitet weitere Saison mit Phoenix Racing
Mehr
9. Januar 2019
Max Hesse bestreitet zweite Saison in der ADAC TCR Germany
Mehr
21. Dezember 2018
Phoenix Racing verpflichtet Finlay Hutchison
Mehr