Hart gekämpft, Top-10 verpasst
5. August 2018

Im Sonntagslauf des ADAC GT Masters kamen die beiden Phoenix Racing-Fahrer Philip Ellis und Max Hofer auf Platz elf ins Ziel. In der Junior-Wertung festigten die beiden Platz zwei in der Tabelle.

Dass es im ADAC GT Masters eng zur Sache geht, ist kein Geheimnis. Doch selten zuvor war das Feld so dicht beisammen wie am Nürburgring. 29 Fahrzeuge lagen im Qualifying für das zweite Rennen des Wochenendes innerhalb einer Sekunde.

Was dem Motorsportfan das Herz höherschlagen lässt, macht die Sache für die Teilnehmer nicht einfacher. Obwohl Max Hofer nur vier Zehntelsekunden auf die Pole-Position fehlten, reichte es lediglich zu Platz 13. Auch Ivan Lukashevich musste in den sauren Apfel beißen. Der Russe, der sich am Tag zuvor seine ersten Punkte im GT Masters sicherte, landete mit 0,6 Sekunden Rückstand auf Rang 20.

Im Rennen ging es ähnlich eng zu. Nachdem Max Hofer in der ersten Rennhälfte ins Steuer der #5 griff, kämpfte Philip Ellis bis zum Fallen der Zielflagge um die Punkte. „Als ich anfangs freie Fahrt hatte, konnte ich zu den Konkurrenten vor mir aufschließen. Im Pulk verlor ich dann jedoch Zeit und konnte nur noch bedingt attackieren. Schade, dass wir mit Platz elf die Top-10 knapp verpasst haben. Die Punkte hätten wir verdient“, resümierte Ellis.

Grund zur Freude gab es trotzdem: In der Junior-Wertung kassierten die beiden Rookies 15 Zähler für die Meisterschaft. Im Kampf um den Titel deutet sich ein Duell zwischen Luca Stolz (90 Punkte) und unseren beiden Junioren (82,5 Punkte) an.

Oscar Tunjo und Ivan Lukashevich gingen im Sonntagsrennen leer aus. Nachdem sich das kolumbianisch-russische Duo am Samstag noch über den starken siebten Platz freuen durfte, reichte es nach einer Zeitstrafe nur zu Position 30.

Zum Schluss möchten wir unserem VLN-Piloten und treuen Freund Frank Stippler herzlich zum Sieg gratulieren!

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