Erneut im Spitzenfeld dabei
9. Juli 2018

Vincent Kolb, Frank Stippler und Phoenix Racing – eine Kombination, die auch beim vierten Saisonlauf fruchtete. Mit beherzten Manövern und großem Kampfgeist mischten der Nachwuchswuchspilot und der Routinier erneut in der Spitzengruppe der VLN mit. Am Ende stand für das Duo der vierte Platz bei der 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy zu Buche.

Auch wenn es dieses Mal nicht zu einem Podestplatz reichte, ist nach dem vierten Saisonlauf eines gewiss: Die Lernkurve von Vincent Kolb im Audi R8 LMS GT3 zeigt steil nach oben. Nachdem er noch vor wenigen Wochen mit Platz zwei seine Konstanz unter Beweis stellte, unterstrich der Phoenix Racing-Junior bei seinem jüngsten Einsatz seine Qualitäten im Zweikampf.

Großer Kampfgeist

„Das Rennen hat mir wirklich großen Spaß gemacht“, blickt Vincent Kolb zurück. „Ich habe wieder sehr viel lernen können – vor allem im Getümmel. Ich hatte in meinem Stint viel Verkehr und musste mich gegen starke Konkurrenz behaupten. Das war gar nicht so einfach.“

Vor allem der Dreikampf zwischen Patrick Assenheimer (Mercedes), Steve Jans (Porsche) und unserem aufstrebenden Phoenix Racing-Junior sorgte für Begeisterung bei den zahlreichen Fans am Streckenrand. Über mehrere Runden hinweg tobte ein harter Schlagabtausch um die vierte Position.

Steile Lernkurve

„Das heutige Rennen hat gezeigt, dass Vincent verdient Teil des Phoenix Racing Junior Programms ist“, sagte Teamchef Ernst Moser. „Obwohl es erst sein zweiter Renneinsatz in einem GT3-Fahrzeug war, überzeugte er mit viel Routine und behielt bei heiklen Situationen einen kühlen Kopf.“

Bei allem Lob für unseren schnellen Youngster wollen wir natürlich nicht die Leistung unseres Routiniers Frank Stippler vergessen. Der Audi-Werksfahrer war genauso kampfstark unterwegs und beeindruckte mit einer Vielzahl von Überholmanövern. Das i-Tüpfelchen setzte „Stippi“ in der letzten Runde, als er mit einer beherzten Aktion am Frikadelli-Porsche vorbeizog.

Neben der VLN Langstreckenmeisterschaft stand an diesem Wochenende alles im Zeichen der Vorbereitung. Philip Ellis, Oscar Tunjo und Max Hofer nutzten den Freitag, um Testrunden auf der Kurzanbindung des Nürburgrings zu absolvieren. Der Test diente als Einstimmung auf das ADAC GT Masters, das vom 3. bis 5. August in der Eifel seine nächsten beiden Rennen austrägt.

„Saubere“ Leistung von Max Hofer

Den besten Eindruck hinterließ dabei Max Hofer aus einem ungewöhnlichen Grund: Nach seinem Testeinsatz auf der Strecke tauschte der Wiener Rennhandschuhe und Overall gegen Putzmittel und Wischmopp. Zur Freude von Lounge-Chefin Petra Tille und ihrer Crew half er, die Lounge für die Gäste am Renntag vorzubereiten.

Den Titel als „größter Kämpfer“ an diesem Wochenende hat sich derweil Nicolaj Møller Madsen verdient. Unser Titelanwärter in der GT4 European Series nahm in Dänemark an der Weltmeisterschaft im Duathlon teil. 9,5 Kilometer rennen, 34 Kilometer Rad fahren und nochmals 5,5 Kilometer rennen der Däne – mit Erfolg: Platz 127 bei mehr als 300 Profi-Sportlern stand am Ende zu buche. Herzlichen Glückwunsch!

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