Ein Samstag wie kein anderer
23. März 2019

Alles außer gewöhnlich: So lässt sich der Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft wohl am besten beschreiben. Was am ersten Rennen des Jahres so besonders war?

Langeweile statt Hektik: Ein Vormittag bei der VLN ist für Crews und Fahrer jedes Mal aufs Neue ein Wettlauf gegen die Zeit. Innerhalb kürzester Zeit gilt es, das Zeittraining zu absolvieren und die Fahrzeuge für das Rennen abzustimmen.

So aber nicht dieses Mal: Starker Nebel ließ den Organisatoren keine andere Wahl, als den Zeitplan umzukrempeln. Statt um 08:30 Uhr wurde das Qualifying erst um 12:30 Uhr gestartet. Ins Rennen ging es um 15:30 Uhr – also 3,5 Stunden später als geplant.

Kurz statt lang: Der späte Rennstart bedeutete zugleich eine verkürzte Renndauer. Um nicht bis in die Dunkelheit fahren zu müssen, wurde die Zielflagge nach nur 2:45 Stunden geschwenkt.

Härter als sonst: Die VLN besticht bekanntermaßen durch ihre Vielfalt und hohe Leistungsdichte im Feld. Doch mit mehr als 25 siegfähigen Fahrzeugen in den Klassen SP9 und SPX war der Kampf um den Gesamtsieg so schwierig wie lange nicht mehr.

Umso erfreulicher darf die Leistung der beiden Phoenix Racing-Duos gewertet werden. Dank einer starken Vorstellung im Qualifying sicherten sich Vincent Kolb und Frank Stippler Position sechs im Zeittraining und mischten vor allem in der Anfangsphase in der Spitzengruppe mit. Die Ziellinie überquerten Kolb und Stippler ebenfalls als Sechste und damit als bestplatziertes Audi-Team.

Schnell unterwegs waren auch Steve Jans und Kim-Luis Schramm. Den beiden Neuzugängen im Team von Phoenix Racing gelang bei ihrem ersten Renneinsatz im Audi R8 LMS GT3 eine fulminante Aufholjagd, die beinahe mit dem Sieg in der Pro-Am-Klasse belohnt worden wäre. Technische Probleme in der Schlussphase kosteten dem deutsch-luxemburgischen Duo jedoch den erhofften Erfolg.

Was sich nie ändert: Die Fans der VLN Langstreckenmeisterschaft sind und bleiben die Besten! Trotz eisiger Temperaturen und mehrerer Stunden Verzögerung verharrten die zahlreichen Zuschauer an der Strecke aus. Das Phoenix-Team sagt Danke!

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