Ein Samstag mit Hindernissen
1. September 2018

Das Fazit des Rennsamstags fiel für Phoenix Racing gemischt aus: Die Junioren konnten zwar zeigen, dass sie vorne mithalten können, die angestrebten Top-Platzierungen in der GT4 Europameisterschaft sowie der VLN blieben allerdings aus.

In der GT4 European Series auf dem Hungaroring entschied das Wetter frühzeitig über das Endergebnis. Weil zur Rennhalbzeit Regen einsetzte, wechselte das Team von Slicks auf profilierte Reifen. Die Regenpneus wären zwar die passende Wahl gewesen, doch die Strategie sollte sich nicht bezahlt machen: Da sich die Rennleitung dazu entschloss, den neunten Lauf des Jahres aufgrund des Niederschlages vorzeitig abzubrechen, war Platz elf das Endresultat für Milan Dontje und Nicolaj Møller Madsen.

Ein Rennabbruch mit Folgen

Auch wenn Position elf nicht das ausgegebene Ziel war, verkürzte das niederländisch-dänische Duo zumindest den Rückstand zur Spitze der Silver Cup-Wertung von 18 auf zehn Punkte. Damit sind die beiden noch immer Teil des Titelkampfes und in guter Position, weiter Boden gutzumachen. Am Sonntag starten die dreifachen Saisonsieger vom ersten Startplatz in den zehnten Lauf des Jahres.

Gosia Rdest und Cédric Freiburghaus nehmen das Sonntagsrennen von Platz zwölf in Angriff. Nach einem ebenfalls schwierigen Samstag haben die Polin und der Schweizer noch eine Rechnung mit dem Hungaroring offen. Wegen des Rennabbruchs stand für das Duo lediglich Rang 12 in der ProAm-Wertung zu Buche. Der Bolide mit der #6 konnte aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht starten.

Ein VLN-Rennen mit Höhen und Tiefen

Die Pace war zwar da, das nötige Glück fehlte Vincent Kolb und Frank Stippler allerdings: Bei ihrem dritten gemeinsamen Start in der VLN mischte das Duo erneut im Kampf um die Spitzenplätze mit. Eine Drive-Through-Strafe wegen eines Gelb-Vergehens im Qualifying kostete den beiden jedoch gleich zu Rennbeginn wertvolle Zeit. Die siebtschnellste Zeit am Samstagmorgen und die starke Vorstellung von „Stippi“ in der Startphase waren damit vorerst dahin.

Die beiden Phoenix Racing-Fahrer ließen sich zwar nicht aus der Ruhe bringen, doch der nächste Rückschlag ließ nicht lang auf sich warten. Bei seiner Aufholjagd rutschte Kolb auf Kühlwasser seines eigenen Fahrzeugs aus und rutschte ins Kiesbett. Bei der anschließenden Reparatur büßte der Audi mit der Startnummer 5 weitere Zeit und damit Positionen ein. „Es ging für uns vor allem darum, nach dem Ausrutscher das Auto noch mal zu checken“, erklärte der 23-Jährige. „Schade, dass wir unsere gute Pace in kein vorzeigbares Ergebnis umwandeln konnten. Nichtsdestotrotz können wir happy mit unserer Pace sein. Beim nächsten Mal greifen wir wieder an.“

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