Doppelveranstaltung: Gern mehr davon!
13. Juli 2020

Experimentierwochen in der Nürburgring Langstrecken-Serie: Nachdem das neue Hygienekonzept vor rund zwei Wochen erfolgreich seine Premiere feierte, stand nun der erste Doppellauf der NLS-Geschichte an.

Über mangelnde Action auf der Nordschleife darf sich in dieser Saison wahrlich nicht beschwert werden – vor allem, wenn es die Rennaction gleich im Doppelpack gibt wie an diesem Wochenende. Denn bei der Veranstaltung am 11. und 12. Juli hat die NLS eines bewiesen: Zwei Rennen an einem Wochenende sind nicht nur im Sprint-Bereich möglich, sie bringen auch Schwung in den Langstreckensport.

Was neben dem Spektakel auf der Strecke einmal mehr große Aufmerksamkeit genoss: die Berichterstattung für die Fans, die nach wie vor nicht an die Rennstrecke dürfen. Und auch in diesem Bereich darf man den Verantwortlichen ein Kompliment aussprechen. Neue Formate, wie Fahrerlager-Talk am Samstagabend, versüßen dem Zuschauer die Zeit und transportieren das Geschehen auf dem Nürburgring direkt bis in die heimischen Wohnzimmer.

Und diesen Zuschauern dürfte neben der Live-Übertragung des Rennens noch etwas aufgefallen sein: Die Werbung für die neue Marke Phoenix Drive flimmerte mehrfach über die Bildschirme. Im Fahrerlager-Interview erzählte Ernst Moser zudem über die Neuausrichtung der Firmengruppe rund um Phoenix Racing.

Aus sportlicher Sicht war das Rennwochenende von Höhen und Tiefen geprägt. So machten am Sonntag der zweite Startplatz von Kim-Luis Schramm, Michele Beretta und Mike Rockenfeller sowie die starke erste Rennhälfte von Vincent Kolb, Frank Stippler und Richard Westbrook Lust auf Spitzenplatzierungen. Im hart umkämpften Feld mit zahlreichen GT3-Piloten standen am Ende jedoch nur die Plätze neun und elf zu Buche.

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