Das chaotischste Rennen der Saison
10. September 2018

Mehr Action hätte das ADAC GT Masters im Sonntagslauf nicht bieten können: Rote Flagge nach einer absolut chaotischen Startphase, insgesamt zwei Re-Starts und mehrere Gelbphasen ließen keinerlei Langeweile aufkommen. Die Phoenix Racing-Junioren blieben von den Kollisionen verschont und sicherten sich im zweiten Anlauf die Plätze neun und elf.

War das erste Rennen auf dem Sachsenring bereits turbulent, setzte der zwölfte Lauf der Saison noch einen drauf. Unzählige Berührungen und Kollisionen im gesamten Feld führten zum Abbruch kurz nach Rennstart. Die Uhren wurden zurückgestellt und das Rennen erneut aufgenommen, doch die harten Zweikämpfe forderten weitere Safety Car-Phasen.

Einen kühlen Kopf behalten

Im hinteren Feld gestartet, konnte Ivan Lukashevich allen kritischen Situationen aus dem Weg gehen die Aufholjagd in Richtung Punkteränge starten. Zur Rennhälfte übergab er den Audi R8 LMS GT3 an Oscar Tunjo. Der Kolumbianer ließ sich von den vielen Gelbphasen nicht irritieren und erkämpfte sich Platz um Platz. Mit Rang neun sicherte sich der 22-Jährige nicht nur zwei Punkte im Gesamtklassement, sondern auch 15 Zähler für die Juniorwertung.

Im Schwesterfahrzeug machte Philip Ellis dank eines guten Starts und einer schnellen Rennpace bis zum Fahrerwechsel insgesamt neun Positionen gut. Max Hofer führte die Aufholjagd fort und überquerte die Ziellinie als Elfter – mit zwölf Punkten für das Juniorklassement im Gepäck.

Keine Zähler auf dem Nürburgring

Loïc Duval und Mike Rockenfeller hingegen schrammten auf dem Nürburgring knapp an den Punkterängen vorbei. Mit Rang elf und zwölf ging das Duo nach der zweifachen Punkteausbeute am Samstag im sechzehnten Saisonlauf leer aus.

Duval kämpfte zwar Runde um Runde und machte wie im Samstagsrennen Plätze gut, mehr als Rang elf blieb dem 36-Jährigen am Ende jedoch nicht. Auch Teamkollege Mike Rockenfeller hatte beim Heimspiel stark zu kämpfen. War der Audi-Pilot zu Rennbeginn noch innerhalb der Top-5 zu finden, konnte sich der 34-Jährige nicht im vorderen Feld halten und fiel weit zurück. Am Ende überquerte er die Ziellinie auf Position zwölf.

Am 22. und 23. September geht die DTM auf dem österreichischen Red Bull Ring in ihr vorletztes Rennwochenende. Auf die Phoenix Junioren wartet zur gleichen Zeit das Saisonfinale des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring.

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