Das Beste aus der Situation gemacht
2. Juni 2018

Auf dem Hungaroring standen zum fünften Lauf der DTM-Saison nicht nur die spannenden Überholmanöver im Mittelpunkt, sondern vor allem die unterschiedlichen Renntaktiken der Teams.  Für das Audi Sport Team Phoenix sorgte der Boxenstopp-Poker zumindest für Loïc Duval für ein versöhnliches Ende.

Der Franzose war einer der Piloten, der den Pflichtboxenstopp lange hinauszögerte. Während die Spitze bereits zu Beginn oder zumindest im ersten Rennviertel zur Box kam, steuerte der 35-Jährige die Box erst 16 Minuten vor Schluss an.

Und die Strategie ging auf: Auf Rang zehn reihte sich Duval wieder ein. Im Rennen selbst machte er auf der anspruchsvollen Strecke nochmal zwei Positionen gut und kam schlussendlich als Achter ins Ziel. Mit der Verbesserung um drei Positionen im Vergleich zum Qualifying sammelte der Franzose weitere vier Punkte in der Gesamtwertung.

Schadensbegrenzung bei Rocky

Für Mike Rockenfeller ging es mit Platz 18 von der denkbar schlechtesten Ausgangsposition ins Rennen. Doch dank der eher ungewöhnlichen, aber am Ende erfolgreichen Strategie beim Boxenstopp machte Rocky ganze sieben Plätze gut.

Als Letzter des Feldes kam Rockenfeller in die Box, um seinen Reifenwechsel zu absolvieren – eine für manche überraschende Taktik, die sich aber auszahlte. Als Elfter kam der 34-Jährige zurück auf die Strecke und kämpfte dort verbissen, um sich den zehnten Platz noch zu schnappen – jedoch ohne Erfolg. Die Punkteränge verpasste er letztendlich knapp, doch in Anbetracht der Startposition machte der Audi-Pilot das Beste aus der Situation.

Dem Audi Sport Team Phoenix steht bis morgen dennoch viel Arbeit bevor. Gerade die Trainingsergebnisse entsprachen, bis auf Platz drei von Duval in Session zwei, nicht den Ansprüchen der Mannschaft aus Meuspath. Am morgigen Sonntag gibt es die zweite Chance in Budapest, sich eine gute Ausgangslage zu sichern, um mit beiden Piloten in den Punkten zu landen.

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