Achter Platz im Haifischbecken Endurance Cup
13. Mai 2019

Drei Stunden packende Action und jede Menge Chaos prägten das Gastspiel der Blancpain GT Series in Silverstone. Mittendrin im Geschehen: die drei Phoenix Junioren Iván Pareras, Kim-Luis Schramm und Finlay Hutchison. Obwohl es für das Trio erst der zweite Start im Endurance Cup war, zeigten die Nachwuchsfahrer, dass sie auch unter schwierigsten Bedingungen bestehen können.

Wie hart es in der Meisterschaft zugeht, erlebte Pareras gleich zu Beginn des Laufes. Der Spanier, der von Platz 16 aus ins Rennen ging, drehte sich im Getümmel der ersten Kurven unverschuldet. Das Nachwuchstalent stellte dabei sein ganzes Können unter Beweis und vermied eine Kollision – und das obwohl von hinten mehr als 30 Sportwagen andonnerten. Anschließend startete er eine starke Aufholjagd, bei der er Runde um Runde Boden gutmachte.

Auf die starke Vorstellung des Spaniers folgte ein perfekt getimter Boxenstopp der Phoenix-Crew nach dem ersten Renndrittel. Dieser gab Kim-Luis Schramm die Chance, sich weitervorzuarbeiten. Schnelle Rundenzeiten, Konstanz und starke Überholmanöver des 21-Jährigen sorgten dafür, dass der Phoenix-Audi zeitweise auf Gesamtrang 3 im 48 Wagen starken Feld lag.

Schlussfahrer im dreistündigen Rennen war Finlay Hutchison, der einen fehlerfreien Stint fuhr. Der Schotte brachte den Wagen auf Gesamtrang 22 ins Ziel, was den achten Platz im Silver Cup bedeutete. Auf den ersten Blick nicht das erhoffte Ergebnis, aber dennoch versöhnlich. Schließlich haben alle drei Fahrer gezeigt, dass sie auch unter chaotischen Bedingungen einen kühlen Kopf bewahren können.

Kim-Luis Schramm fasste das Rennen wie folgt zusammen: „Iván hatte einen super Start und fand gut durch die ersten Kurven. Die Kollision in der ersten Runde warf uns zwar ans Ende des Feldes zurück, aber das war für uns kein Grund zum Aufgeben. Unser erster Fahrerwechsel kam genau zur richtigen Zeit und wir konnten die Full-Course-Yellow-Phase zu unserem Vorteil nutzen. Ich habe mich weiter verbessern können und mich im Auto wohl gefühlt. Im letzten Stint haben wir leider ein paar Positionen eingebüßt.“

„Es war ein drei Stunden andauernder Kampf für unsere Jungs“, sagte Teammanager Timo Frings und ergänzte: „Wir hatten Höhen und Tiefen und haben mit Platz 22 ein solides Ergebnis erzielt. Sicherlich war es nicht ganz das, was wir uns erhofft haben. Aber das Auto ist in einem Stück ins Ziel gekommen und alle unserer drei Fahrer haben ihren Aufwärtstrend fortsetzen können. Für Paul Ricard ziehen wir unsere Schlüsse und kommen gestärkt zurück.“

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