DTM: PHOENIX-DOPPELERFOLG AM SONNTAG IN ZANDVOORT
20. August 2017

Mike Rockenfeller hatte sich Marco Wittmann in einem bis zuletzt spannenden Rennen lediglich um 0,807 Sekunden geschlagen geben müssen. Der DTM-Champion von 2013 verbesserte sich auf seiner Lieblingsstrecke am Start vom sechsten auf den zweiten Platz und stoppte wie Wittmann später als die meisten Konkurrenten. Diese Strategie erwies sich auf der reifenmordenden Strecke in Zandvoort am Sonntag als die richtige.

Nach seinem Boxenstopp in Runde 13 schloss Rockenfeller schnell zum führenden Wittmann auf, konnte diesen aber nicht überholen. „Ich hing wie gestern im Getriebe eines BMW und habe gehofft, dass Marco einen Fehler macht oder seine Reifen stärker abbauen als meine. Aber das war nicht der Fall“, sagte Rocky. „Wenn man von Position sechs startet, ist ein zweiter Platz super. Einen Sieg nachträglich zu erben ist nicht dasselbe wie ein Sieg auf der Rennstrecke. Aber so sind die Regeln, und die zusätzlichen Punkte nehme ich natürlich gerne mit. Für das Team ist es toll, dass es auch Loïc (Duval) aufs Podium geschafft hat.“

Der französische DTM-Neuling zeigte das ganze Wochenende über eine starke Leistung. Nachdem er im Freien Training am Vormittag erstmals in der DTM Schnellster war, fuhr er im Rennen von Startplatz 13 auf Rang drei nach vorn und zudem die schnellste Runde. Die ersten Punkte und das erste Podium waren der verdiente Lohn. Aus Rang drei wurde nachträglich sogar Platz zwei.

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