NÄCHSTES RENNEN:
DTM: Phoenix Racing ohne Punkte in turbulentem Sonntagsrennen
23.07.2017
Mike Rockenfeller zeigte am Sonntag eine fulminante Aufholjagd, blieb jedoch nach einer Zeitstrafe am Ende ohne Punkte. Loïc Duval beendete ein für ihn schwieriges Rennen auf Position 14.

Im Sonntagsrennen der DTM auf dem Moscow Raceway konnte das Audi Sport Team Phoenix keine weiteren Punkte mitnehmen: Mike Rockenfeller kam als Siebter ins Ziel, fiel jedoch nach einer Zeitstrafe auf den zwölften Platz zurück. Loïc Duval war in mehrere Kollisionen verwickelt und musste am Ende mit Platz 14 Vorlieb nehmen.

Bereits in der ersten Runde machte Rockenfeller mehrere Positionen gut. In Runde 15 kam „Rocky“ auf Platz neun liegend zum Reifenwechsel an die Box. Anschließend kämpfte er sich mit beherzten Manövern bis auf Rang sieben nach vorn. Nachträglich wurde eine 5-Sekunden-Zeitstrafe gegen ihn ausgesprochen, da er in zu vielen Runden DRS nutzte. Rockenfeller verlor damit seinen Platz in den Punkterängen. Loïc Duval zählte zur Gruppe jener Fahrer, die vor der Safety-Car-Phase an die Box gekommen waren. Der Franzose lag mit dieser Strategie zeitweise auf dem vierten Platz, wurde jedoch kurz vor Rennende von gleich zwei Konkurrenten touchiert und fiel bis auf Rang 14 zurück.

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Ernst Moser
Ich persönlich komme immer wieder gern nach Moskau. Auch weil wir hier stets recht erfolgreich sind. Das gilt vor allem für Rocky (Mike Rockenfeller). Er hat hier erneut eine starke Leistung gezeigt. Dass er am Samstag trotz seiner Verletzung aufs Podest gefahren ist, war bemerkenswert. Bei Loïc (Duval) fehlte uns etwas das Glück in den Rennen. In den Qualifyings war er bis auf wenige Zehntel an Top-3-Plätzen dran.

Mike Rockenfeller (Platz 2 / Platz 12)
Mit einem gebrochenen Fuß hierherzukommen, ohne zu wissen, ob ich überhaupt werde fahren können, und dann mit einem zweiten Platz nach Hause zu fahren, das ist schon super. Natürlich wäre ich auch gern am Sonntag aufs Podium gefahren, aber von Platz 16 aus ist das schwierig, zumal uns das Safety-Car nicht gerade in die Karten gespielt hat. Aber wie gesagt, vor dem Hintergrund, dass ich mit rechts bremsen musste, bin ich überaus zufrieden. Danke an Audi, mein Team, meine Ärzte, meine Physios und alle anderen, die es mir möglich gemacht haben, dass ich hier fahren konnte. Und Glückwunsch an René (Rast) zum Sieg am Samstag und an Eki (Mattias Ekström) zur Tabellenführung.

Loïc Duval (Platz 11 / Platz 14)
Wenn man auf die Punktestände schaut, sieht es natürlich sehr schlecht aus. Dementsprechend bin ich auch enttäuscht. Das Positive ist aber, dass wir während des Wochenendes einen guten Speed hatten. In allen Trainings waren wir unter den Top 10. Am Samstag war wegen der Rückversetzung in der Startaufstellung im Rennen leider nicht mehr drin. Am Sonntag sah es mit unserer Strategie zunächst vielversprechend aus. Doch ausgerechnet in diesem Rennen hatten wir die schlechteste Fahrzeug-Balance am ganzen Wochenende und waren nicht wettbewerbsfähig. Ich denke, wir hätten es verdient gehabt, Punkte aus Moskau mitzunehmen. Letztendlich war es immerhin für Audi ein positives Ergebnis und darüber freue ich mich mit. Jetzt schaue ich auf Zandvoort und hoffe, dass wir dort an unsere Entwicklung anknüpfen können.

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